Paartherapie = Mediation zwischen zwei Anspruchswelten

Männer und Frauen haben häufig völlig überzogene und realitätsferne Ansprüche an ihre Partner. Doch wer seinen Partner zu sehr in die Zange nimmt, zahlt irgendwann einen hohen Preis, warnen Experten.“ So heißt es in einem Artikel der Tageszeitung „Die Welt“ (Rubrik: Wissen Partnerschaft, Ausgabe 11.04.08).

Paartherapie = Mediation zwischen zwei Anspruchswelten

Was der Autor der genannten Tageszeitung in den Fokus seiner Betrachtungen zum Thema Paare, Beziehungen, Ehe stellt, kann ich zu einem Teil aus meiner Praxis der Paartherapie / der Paarberatung bestätigen.

Überzogene Anspruchshaltung in Partnerschaften und Beziehungen

Viele Beziehungspartner, die zu mir in die Paartherapie / Paarberatung kommen, vermitteln häufig im Laufe der ersten Sitzungen umfassende Anspruchshaltungen an ihre jeweiligen Partner.

In Worte gefasst könnten sie beispielsweise so klingen:

Aus der Sicht einer Frau: Er soll mich und die Familie finanziell absichern und er soll dafür sorgen, dass wir uns etwas leisten können. Er sollte sich als sportlich und dynamisch definieren und entsprechendes unternehmen, dass das auch von außen so wahrgenommen wird. Auf dem Gebiet der Sexualität sollte er sich schon etwas einfallen lassen.

Aus der Sicht des Mannes könnte es heißen: Sie soll sich für unsere Kinder aufopfern, sie soll aber auch immer top gekleidet und adrett sein. Schön wäre zudem, wenn sie eine tolle Köchin wäre und, nun ja, die traditionelle Rolle der Frau besser akzeptieren würde.

Diese Formulierungen mögen zwar ein wenig überzogen klingen, allzu weit von der Realität entfernt sind sie indes nicht.

Aus diesem Grund versuche ich in der Paartherapie / der Paarberatung zunächst die Positionen der Partner genauer zu hinterfragen bzw. zu klären – welche bewussten oder unbewussten Motive stecken hinter dem hohen Anspruch an den anderen Partner? Finden möglicherweise Projektionen aus zum Teil weit zurückliegenden Lebensabschnitten auf den aktuellen Partner statt? Welche Rolle spielt die jeweilige Sozialisation der Beziehungspartner für die Lebenspraxis heute?

Die solide Analyse einer Partnerschaft ist in meinen Augen unerlässlich und zugleich eine Grundvoraussetzung, um überhaupt eine Paartherapie sinnvoll einleiten und durchführen zu können. Darüber entstehen die Diskurs-Schwerpunkte, über die die Partner sodann miteinander ins Gespräch kommen, über die sie sich endlich einmal wirklich austauschen können, häufig zum ersten Mal während ihrer Partnerschaft in der Paartherapie bzw. der Paarberatung, die dann zugleich häufig eine Mediation darstellt.

Als Paartherapeut kann ich in Bezug auf die Ansprüche der Partner, ganz gleich welchen Status die Partnerschaft erreicht hat – ob es sich um eine Freundschaft, eine feste Paarbeziehung oder um eine Ehe handelt – feststellen:

Wem es als Paar nicht gelingt, die jeweils eigenen sowie die gemeinsamen Ansprüche zu klären, zu definieren und darüber einen Konsens zu erreichen, der wird längerfristig ein größeres Problem in der Paarbeziehung bekommen. Dass es dabei auch darum geht, Abstriche bei den eigenen Ansprüchen zu machen, liegt auf der Hand. Ist erst einmal eine Klärung der Motivlage über die Paartherapie erreicht, das wiederum sollte vielen Paaren Mut machen, fällt dieser Schritt den meisten gar nicht mehr so schwer.

 

David Gerhard

Ihr Paartherapeut / Paarberater in Köln

 

 

Paartherapie = Mediation zwischen zwei Anspruchswelten

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