Eheberatung – 5 Fragen

Eheberatung: 5 Fragen – 5 Antworten

1. Worin unterscheidet sich die Eheberatung von der Paarberatung?

Das Grundkonzept in der Eheberatung ist natürlich ganz ähnlich dem in der klassischen Paarberatung bzw. der Paartherapie.

Ein Unterschied liegt darin, dass die Ehepartner zum Teil noch stärker motiviert sind, eine Partnerschaftsberatung in Anspruch zu nehmen. Die Gründe liegen natürlich auf der Hand – ein Scheitern der Partnerschaft und damit der Ehe hat erheblich weitreichendere Konsequenzen für die Betroffenen, als dies bei einer Paarbeziehung ohne Trauschein der Fall ist. Neben der rechtlichen Situation, ist aber auch das gesamtfamiliäre System in der Regel weiter verzweigt. Die zwischenmenschlichen Beziehungen werden bei einem Bruch der Partnerschaft heftig belastet – die Trennung, und damit die Scheidung abzuwenden – dies ist einer der häufigsten Gründe, die Ehepartner in meine Praxis führt.

 

2. Müssen beide Partner mit der Eheberatung einverstanden sein?

Selbstverständlich ist dies eine wichtige Voraussetzung. Dies gilt aber generell bei Therapien, also auch bei der Paartherapie. Im erweiterten Sinne hat dies auch etwas mit der rechtlichen Situation der beiden Betroffenen zu tun – eine Mediation, die ja ein Bestandteil der Eheberatung in meiner Praxis ist, ist in jedem Falle einem “Scheidungskrieg” vorzuziehen. Teure und häufig sehr langwierige Ehestreite können vermieden werden.

Die wichtigsten Voraussetzungen, die die Klienten selbst erfüllen sollten, wenn sie in die Eheberatung gehen, sind zum einen Offenheit, sich in den gemeinsamen Gesprächen mitzuteilen, und zum anderen eine Bereitschaft, die eigenen Standpunkte einer (selbst)kritischen Prüfung zu unterziehen. Jedes Ehepaar, das diese Voraussetzungen erfüllt, wird während der Paarberatung in meiner Praxis neue Perspektiven erfahren. Für das Paar gewährleiste ich eine Selbstreflektion, die dabei hilft, die Potenziale der Partnerschaft neu zu entfalten.

 

3. Gibt es eine Wartefrist für eine Ehebaretung in Ihrer Praxis?

Von Wartefristen ist bei so wichtigen Weichenstellungen wie einer Eheberatung nicht viel zu halten.
In meiner Praxis erhalten diejenigen, die ein ernsthaftes Interesse an einer Eheberatung haben, sehr schnell von mir einen Termin; dies heißt: meist innerhalb der ersten acht Tage nach Kontaktaufnahme. Die Klienten haben ja in den meisten Fällen ein sehr starkes Bedürfnis nach einem zeitnahen Gespräch, vor allem auch nach Klärung und Perspektive ihrer persönlichen Zukunft.

 

4. Wird die Eheberatung von den Krankenkassen gefördert?

Nein, dies ist generell in Deutschland nicht der Fall.

 

5. Wann ist eine Eheberatung erfolgreich?

Eine Eheberatung und auch eine Paartherapie ist dann als erfolgreich zu bezeichnen, wenn eine Trennung des Paares über den Prozess einer Eheberatung mit dem entsprechenden methodischen Ansatz vermieden werden kann. Hier kann ich mit meiner Praxis einen enormen Positiv-Anteil verbuchen.

Gelegentlich gibt es auch die Situation, dass die Positionen der beiden Partner in einem solchen Maße auseinander liegen, dass von einer Partnerschaft im Sinne einer Liebespartnerschaft schon lange nicht mehr gesprochen werden kann. In diesen Fällen kann eine Eheberatung im Rahmen der Mediation als erfolgreich bezeichnet werden, wenn beide Partner mit deutlich geklärten Positionen aus der Beratung gehen und jeder für sich eine neue, postiv besetzte Lebensperspektive ableiten kann. Das eigene Leben wieder ohne Druck und belastende Streite planen und gestalten können, lautet dann das Ziel. Auch hierzu ist der entsprechende methodische Unterbau notwendig, der eine sinnvolle Beratungsleistung in der Ehetherapie im Sinne der Mediation erst möglich macht.

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