Erfolgreiche Konzepte in der Paarberatung – Paartherapie

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Ausschnitt aus “Süddeutsche Zeitung” vom 09. November 2009, Autorin: Violetta Simon

Die Beziehungsarbeiter

Immer mehr Paare suchen sich professionelle Hilfe, um ihre Beziehung zu retten. Der Ruch des Versagens ist einer neuen Sichtweise gewichen: Die tun was!

Von Violetta Simon

 

Seit neun Jahren waren Hannah und Leo (Namen von der Redaktion geändert) ein Paar, und plötzlich lagen sie sich wegen eines angebrannten Toasts in den Haaren. Es wäre ungerecht, zu behaupten, dass ihre Liebe an einem Toast zu scheitern drohte. Dennoch würde sie allmählich an solchen Nichtigkeiten zugrunde gehen. Weil die wahre Ursache zu tief vergraben lag. Weil ihnen die Distanz und der Respekt füreinander abhandengekommen waren. Weil sie sich schon angifteten, bevor sie den Blick frei hatten fürs Wesentliche.

 

Ohne den anderen zu leben, konnten sich beide nicht vorstellen. Auf diese Weise weiterzumachen, ebensowenig. Da schlug Hannah vor, sich helfen zu lassen. Damit sie wenigstens sicher sein konnten, alles versucht zu haben.

Von wegen Versager

Immer mehr Paare machen es wie Hannah und Leo. Sie suchen sich Unterstützung dabei, ihre Partnerschaft zu retten. Während man früher nur hinter vorgehaltener Hand zugab, eine “Eheberatung” aufzusuchen, arbeiten heute immer mehr Männer und Frauen mit therapeutischer Hilfe an ihrer Beziehung. Der Ruch des Versagens ist einer neuen Sichtweise gewichen: Die tun was! (…)

 

Mein Kommentar

Die Entwicklung, dass immer mehr Paare die Dienstleistung einer Paarberatung / Paartherapie in Anspruch nehmen, hat in den letzten Jahren weiter zugenommen.

In meiner Praxis bezieht sich inzwischen jeder zweite Anruf mit der Bitte um einen Termin auf das Thema Paarberatung / Paartherapie.

Zu wichtig, zu zentral ist dieses Thema für Paare, um das Wichtigste in ihrem Leben auch zu erfahren: persönliches Glück, Zufriedenheit, Ausgeglichenheit, das starke Fundament einer tiefen Freundschaft.

Interessant und verblüffend zugleich in Erfahrung zu bringen ist es in den ersten Gesprächen immer wieder, welche teils antiquierten Vorstellungen es zu dem Thema Paarberatung / Paartherapie gibt.

Häufig glauben die Betroffenen beispielsweise, sie müssten sich moralisierende Lebensweisheiten anhören. Diese wurden früher in der Tat von dafür vorgesehenen Institutionen vorgetragen. „Eheberatung“ war ein damals gängiger Begriff. All das hat allerdings mit modernen Konzepten bei der Paarberatung / Paartherapie wenig gemeinsam.

Die Zeiten haben sich deutlich geändert. Zum Glück! Denn was ist die Grundlage für eine sinnvolle Paarberatung?

In meinen Augen sollte eine seriöse Analyse der Paarbeziehung am Anfang einer Paartherapie stehen. Dies bedeutet nicht, dass Dutzende von Sitzungen dafür notwendig wären. Ein Teil der Analyse wird von den zu Beratenden sozusagen selbst geliefert, in Form einer aktiven Mitarbeit. So gebe ich meinen Klienten kleinere Aufgaben mit nach Hause, für deren Bearbeitung sie 15 oder 20 Minuten benötigen.

Wichtig ist mir dabei, dass ich ein möglichst genaues Bild von den Persönlichkeiten erhalte, die mir in der Paarberatung gegenübersitzen.

Auf diese Art und Weise kann ich zu einer Einschätzung gelangen, welche Anliegen und Bedürfnisse der Einzelne, der an der Paarbeziehung Beteiligte, in seiner Paarbeziehung hat. Und welche Ziele das Paar gemeinsam erreichen möchte.

Dem Statement von Violetta Simon in der Süddeutschen Zeitung (Die tun was!) kann ich daher nur zustimmen. Paarberater tun etwas zum Erhalt einer Beziehung. Nur – den ersten Schritt in die Paarberatung muss der Klient machen. Im Falle einer Paarberatung sollten beide Beziehungspartner diesen Schritt machen wollen.


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